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„Aller guten Dinge sind drei“

Aktualisiert: 8. Juli

„StABIlo – Nach 12 Jahren wird der Rotstift weggepackt“

Mit einer bravourösen Leistung krönten die drei Abiturientinnen des Jahrgangs 2024 ihre Schullaufbahn an der Christlichen Schule Hardt. Nachdem ihnen tags zuvor im Rahmen der mündlichen Mathematikprüfung Respekt und Anerkennung seitens der Vertreter des Regierungspräsidiums entgegengebracht wurde, fand bereits ein Tag später - parallel zum EM-Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft - die offizielle Abiturfeier 2024 statt. Die Gewinner standen hierbei schon vorher fest – nämlich Anna, Carolin und Emilia.

Nach dem Sektempfang und der Begrüßung durch Carolin folgte die Rede von Bürgermeister Möslang. "Ihr seid nun in der Champions League angekommen!" Damit ermutigte der Bürgermeister die drei und verdeutlichte, dass sie nun die besten Voraussetzungen haben, um in die Welt hinauszugehen. Er hob hervor, dass den frischgebackenen Abiturientinnen nun alle Türen offenstehen und sie zahlreiche Möglichkeiten haben, ihre Zukunft zu gestalten. "Ob Weltreise, Freiwilliges Soziales Jahr, Ausbildung oder Studium – Ihr habt nun die Wahl und alle Möglichkeiten in der Hand", betonte der Bürgermeister.

Es folgte ein Rückblick in Bildern, bevor Schulleiter Ulli Hautzinger allen Anwesenden, insbesondere aber den drei Hauptpersonen des Abends, wegweisende Worte zusprach. Zunächst nahm er Bezug zum Motto der Absolventinnen: "StABIlo - Nach 12 Jahren wird der Rotstift weggepackt." Er betonte, dass diese Worte nicht nur das Ende der Schulzeit symbolisieren, sondern auch den Beginn eines neuen Kapitels im Leben der jungen Frauen. "Ihr habt in diesen 12 Jahren nicht nur Wissen erworben, sondern seid auch in eurer Persönlichkeit gewachsen und habt an unserer Schule sowie durch den Glauben ein stabiles Fundament erhalten," sagte der Schulleiter. Er hob hervor, dass dieses Fundament ihnen in der Zukunft Halt und Orientierung geben werde. Danach ging er auf die Bedeutung der Zahl Drei ein und erinnerte an den ehemaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss, der in einer Rede an einer Heilbronner Schule die Akropolis in Athen, das Capitol in Rom und nicht zuletzt Golgatha als die drei wichtigen Hügel des Abendlandes bezeichnete.

Nach der Übergabe der Zeugnisse übernahm Anna-Lisa Meinhart das Wort. Sie schilderte sehr persönlich ihre Erlebnisse mit der Klasse, die sie vier Schuljahre lang als Klassenlehrerin bzw. Tutorin durch Höhen und Tiefen begleitet hatte.

Nun war es an der Zeit, das üppige und vielseitige kalte Buffet zu stürmen, nach den Zwischenergebnissen im Fußballspiel Deutschland gegen Spanien zu schauen und sich auszutauschen. Neben ihren Familien hatten die drei Schülerinnen auch ihre ehemaligen Klassenkameraden eingeladen, die schon vorzeitig eine Entscheidung für eine Ausbildung oder ein FSJ getroffen und die CSH damit schon vor dem Abitur verlassen hatten. Es herrschte eine fröhliche und entspannte Atmosphäre, wozu auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse G10 beitrugen, die an diesem Abend gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Herrn Henopp die Verantwortung für die Verpflegung übernommen hatten.

Es ging weiter mit der Rede von Monika und Bernd Ratzel, die für die Stiftung „fides et educatio“ ein Grußwort und Präsente übermittelten. Dieser Teil endete mit dem gemeinsam gesungenen Worship-Song „Du bist gut“.

Den letzten Teil der Veranstaltung gestalteten die Abiturientinnen. Zunächst übernahm Kurssprecherin Emilia das Wort. Sie nahm die Gäste mit hinein in die turbulenten zwei Jahre der Kursstufe. Vergleiche mit der Tripsdrill-Achterbahn „Karacho“ waren dabei nicht zufällig, was wohl ebenso für die Abschlussfahrt der K2 in diesen Erlebnispark gegolten hatte.

Im Anschluss folgte der Dank an die Lehrkräfte der Oberstufenzeit. Jede Lehrkraft erhielt, verbunden mit wertschätzenden Worten, eine selbstgehäkelte Schildkröte, die symbolisch an die jeweilige Person oder ihr Fach erinnerte. Die Kreativität kannte dabei keine Grenzen: mal waren es Äpfel, dann Zitronen oder ein Baum. Auch die Berufsberaterin Frau Becker wurde bedacht. Den Höhepunkt bildete der Dank an Frau Meinhart, die gleich vier Schildkröten erhielt – eine große und drei kleine. Die Festgäste erhielten durch diese Geschenke Einblicke in verschiedene Situationen des Schulalltags, was im anschließenden Kahoot-Spiel mit Zitaten aus Unterrichtsstunden der vergangenen Jahre humorvoll fortgesetzt wurde.

Damit endete der offizielle Teil dieser gelungenen Abiturfeier 2024, bei der es – im Gegensatz zum unglücklich verlorenen Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft – nur Gewinner gab.

Wir wünschen den drei Abiturientinnen alles Gute und Gottes Segen für ihre Zukunft, viel Erfolg bei ihren weiteren Wegen und die Zuversicht, dass sie mit ihrem stabilen Fundament jede Herausforderung meistern werden.



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