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- Abschlussfeier der Klasse 10
Ein Abend voller Dankbarkeit und Erinnerungen Mit einer festlichen Abschlussfeier im Bürgerhaus Linkenheim verabschiedete die Christliche Schule Hardt ihre 17 Absolventinnen und Absolventen der 10. Klasse. Gemeinsam mit Eltern, Geschwistern, Lehrkräften und Freunden wurde auf einen besonderen Lebensabschnitt zurückgeblickt und der Start in einen neuen gefeiert. Besonders erfreulich: Alle Schülerinnen und Schüler haben erfolgreich die Mittlere Reife erlangt. Schon der feierliche Einzug der Absolventinnen und Absolventen machte deutlich: Dieser Abend gehörte ihnen. Schulleiter Ulli Hautzinger begrüßte die Gäste herzlich und schlug in seiner Ansprache den Bogen von der Artemis-2-Mission zum Mond zu den großen Fragen des Lebens. Dabei griff er die Osterbotschaft des Astronauten Victor Glover auf, der das Doppelgebot der Liebe als Grundlage für unser Miteinander hervorhob – eine Botschaft, die auch den Schülerinnen und Schülern als wertvolle Wegweisung für ihre Zukunft dient. Mit dem gemeinsamen Lied „Kommt und seht“ wurde deutlich, dass der Glaube an Jesus Christus das Schulleben prägt. Anschließend überreichten Bernd und Monika Ratzel von der Stiftung fides et educatio jedem Absolventen eine Powerbank. Monika Ratzel erklärte, dass die Stiftung dort helfen möchte, wo Unterstützung über das Alltägliche hinaus nötig ist – sei es bei Klassenfahrten, für besondere Projekte - wie die Lehrküche im neuen Schulgebäude - oder für die Lehrkräfte. Die Elternvertreterinnen Frau Köhler und Frau Heller blickten in ihrer Rede auf die vergangenen sechs Jahre zurück. Besonders eindrücklich erinnerten sie an den ungewöhnlichen Start der Klasse im Jahr 2020, als die Schülerinnen und Schüler mit Masken und unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie in die fünfte Klasse kamen. Umso schöner war es zu sehen, wie aus der anfänglichen Unsicherheit eine starke Klassengemeinschaft gewachsen ist. Als Zeichen des Dankes überreichten sie Präsente an die Lehrkräfte – stellvertretend an Klassenlehrer Herr Wien, Frau Dörr, die die Klasse über alle Jahre hinweg begleitet hatte, sowie an Frau Bode. Für musikalische Begeisterung sorgte anschließend Jurek Hautzinger mit seinem eindrucksvollen Drum-Solo „I Have a Dream“. Danach ließen Vivienne und Lara in ihrer Abschlussrede die gemeinsame Schulzeit Revue passieren. Nach dem gemeinsamen Singen des Liedes „Unser Land“ genossen alle Gäste ein liebevoll vorbereitetes und abwechslungsreiches Fingerfood-Buffet. Fröhliche Gespräche und viele Begegnungen sorgten für eine gute Stimmung im Foyer des Bürgerhauses. Nach der Pause wartete ein unterhaltsames Quiz, das von den Elternvertreterinnen gemeinsam mit Mika und Svea vorbereitet worden war,. Dass die Schülerinnen und Schüler dank ihres Insiderwissens den Sieg errangen, überraschte dabei wohl niemanden. Auch die Elternbeiratsvorsitzende Frau Kühnle richtete wertschätzende Worte an die Absolventinnen und Absolventen. Im Anschluss blickte der stellvertretende Schulleiter Herr Seufert auf die vergangenen Schuljahre zurück und gab der Klasse ermutigende Gedanken und wertvolle Impulse für ihren weiteren Lebensweg mit. Für einen heiteren Moment sorgte seine augenzwinkernde Bemerkung, dass diese Klasse – ganz zu seiner Freude – wohl die höchste Dichte an KSC-Fans an der Christlichen Schule Hardt gehabt habe. Anschließend folgte der feierlichste Moment des Abends: die Zeugnisübergabe. Klassenlehrer Herr Wien hatte für jede Schülerin und jeden Schüler einen persönlichen Bibelvers ausgewählt und verband diesen mit individuellen, ermutigenden Worten. Diese persönliche Wertschätzung machte deutlich, wie sehr jeder Einzelne in den vergangenen Jahren wahrgenommen und begleitet wurde. Den Abschluss bildete eine Diashow mit Bildern aus der gemeinsamen Schulzeit. Viele Erinnerungen an Klassenfahrten, Ausflüge, Projekte und den Schulalltag sorgten für Lachen und auch den einen oder anderen bewegenden Moment. Mit großer Dankbarkeit verabschiedete die Christliche Schule Hardt ihre Absolventinnen und Absolventen. Sechs gemeinsame Jahre – geprägt von besonderen Herausforderungen, gemeinsamen Erlebnissen und vielen wertvollen Begegnungen – gingen an diesem Abend zu Ende. Wir wünschen den jungen Erwachsenen für ihren weiteren Lebensweg Gottes reichen Segen, Mut für die kommenden Herausforderungen und die Gewissheit, dass sie auf all ihren Wegen begleitet sind.
- Miteinander feiern: CSH-Sommerfest 2026
Wie jedes Jahr öffnete das CVJM-Plätzle in Linkenheim seine Tore für das Sommerfest der CSH – diesmal am Samstag, den 11. Juli 2026. Und wie jedes Jahr entstand daraus ein Nachmittag voller guter Gespräche und bester Stimmung, an dem es einfach niemanden lange an einem Platz hielt: Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Freunde der Schule kamen und gingen in fröhlichem Wechsel. Bemerkenswert dabei: Auch ehemalige Schüler nutzten das Fest, um wieder vorbeizuschauen und den Kontakt zur CSH-Gemeinschaft zu pflegen – ein schönes Zeichen dafür, wie sehr die Schule über die eigene Schulzeit hinaus verbindet. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Neben Bratwurst und einer vegetarischen Alternative lockten ein reichhaltiges Salatbüffet und ein leckeres Kuchenbuffet. Da sich der Sommer an diesem Tag von seiner heißesten Seite zeigte, sorgten zusätzlich Iced Coffee und Wassereis für Abkühlung. Zum Glück wehte ein angenehmes Lüftchen, und der Schatten der Bäume sowie des großen Zelts machte die Hitze erträglich. Möglich wurde das Fest wieder durch das große Engagement der Eltern und des Elternbeirats. Besonderer Dank gilt Anja Kühlne, der Vorsitzenden des Elternbeirats, für ihren unermüdlichen Einsatz, ebenso Matthias Hildebrand, Vater von CSH-Schülern, der sich gemeinsam mit Lehrkraft G. Hautzinger um die Tontechnik kümmerte. Auch abseits von Essen und Trinken gab es einiges zu entdecken. An der Zuckerwatte-Station herrschte reger Betrieb, die Kinder ließen es sich nicht nehmen, kräftig zuzugreifen. Bei der Tombola und dem Basar warteten wertvolle Preise, und wer stöbern wollte, fand selbstgemachte kreative Kerzen, darunter z.B. herzförmige Exemplare, sowie im Bible Power Shop Kleidung mit christlichen Botschaften. Das weitläufige CVJM-Gelände bot obendrein viel Platz für Bewegung und Spiel. Zwischen Mittagessen und Kaffeepause begeisterten die CSH-Schülerinnen und -Schüler mit künstlerischen Beiträgen. Die Grundschüler präsentierten einen israelischen Tanz unter der Leitung von Frau L. Seitz, bevor alle eingeladen waren, bei einem weiteren Tanz mitzumachen, der passend zum heißen Wetter den Titel „Mayim" (hebräisch für „Wasser") trug. Die Klassen 5 überzeugten mit Liedbeiträgen, unterstützt von Schülerinnen und Schülern weiterer Klassen, sodass die gesamte Schulgemeinschaft aktiv mitsingen konnte. Ein besonderes Highlight war die hochklassige rhythmische Sportgymnastik, choreografiert zum Drum-Solo „I Have a Dream" von G9-Schüler Jurek Hautzinger. Zum Ausklang des Festes verwandelte sich Schulleiter Ulli Hautzinger kurzerhand in einen Auktionator und heizte mit einer Versteigerung von Gemälden im Banksy-Style aus dem Kunstunterricht der Schülerinnen und Schüler noch einmal die Stimmung an – wo er bei dieser Hitze die Energie dafür hernahm, bleibt sein Geheimnis. Das Sommerfest 2026 war eine rundum gelungene und abwechslungsreiche Veranstaltung. Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die zum Gelingen beigetragen haben – ganz besonders an die Schülerinnen und Schüler sowie an die Eltern, ohne deren Einsatz ein solches Fest nicht möglich gewesen wäre.
- „Make Abi great again"
Abi-Feier des Abiturjahrgangs der Christlichen Schule Hardt Unter dem Motto „Make Abi great again" feierte der diesjährige Abiturjahrgang der Christlichen Schule Hardt seinen erfolgreichen Schulabschluss: Alle zehn Absolventinnen und Absolventen hatten das Abitur bestanden. Passend zum Motto war auch die Deko in den Farben Blau-Rot-Gold gehalten. Die Feier fand in der Festhalle Liedolsheim statt. Bei einem Glas Sekt zum Auftakt und mit fröhlicher, stolzer Stimmung unter Schülern und Eltern nahm der Abend seinen Lauf. Den Anfang machte G9-Schüler Jurek Hautzinger mit einem selbstkomponierten Drum-Solo mit dem Titel „I have a dream". Durch das weitere Programm führten souverän die beiden Absolventen Semjon und Maxim. Schulleiter Ulli Hautzinger eröffnete sein Grußwort mit einem Bezug auf NASA-Astronaut Victor Glover, der sich während der Artemis-II-Mondmission auf das Doppelgebot der Liebe berief – Gott von ganzem Herzen und den Nächsten wie sich selbst zu lieben. Nach dem gemeinsam gesungenen Lied „Kommt und seht" richtete auch Bürgermeister Frank Bolz einige Grußworte an die Absolventinnen und Absolventen. Dabei ging er mit einer Geschichte auf das Thema „Weisheit“ ein und überbrachte zugleich Grüße von Michael Möslang, Bürgermeister von Linkenheim-Hochstetten. Es folgte eine bewegende Rede von Tutor Thomas Henopp, der die Klasse als Einheit sehr unterschiedlicher Charaktere beschrieb und dabei jede Schülerin und jeden Schüler mit wertschätzenden Worten bedachte. Englisch-Lehrer Nathanael Müller hielt im Anschluss eine Andacht über einen Vers aus Psalm 103, der von Erbarmen und Barmherzigkeit handelte. Die Klassengemeinschaft selbst hatte ihn gebeten, ein geistliches Wort zu sprechen. Im Mittelpunkt des Abends stand die Zeugnisübergabe, begleitet von einem bunten Fingerfood-Büffet mit süßen und herzhaften Leckereien, das die Gäste während der Feier verköstigte. Eine besondere Auszeichnung erhielt Absolvent Semjon, der neben dem Abitur als Leistungssportler in der U19-Bundesliga-Mannschaft des SV Sandhausen aktiv war und die Doppelbelastung aus Schule und Leistungssport mit großer Disziplin auf allen Ebenen erfolgreich meisterte. Die Abiturientinnen und Abiturienten hatten sich für ihre Lehrerinnen und Lehrer etwas Besonderes ausgedacht: Sie vergaben Awards – Tutor Thomas Henopp durfte sich gleich über zwei Auszeichnungen freuen. Darüber hinaus erhielt jede Lehrkraft ein individuell gestaltetes Brettchen mit filigranen Motiven, die auf das jeweilige Fachgebiet abgestimmt waren: Ein Geodreieck für die Mathelehrerin, Notenzeichen für den Musiklehrer, ein DNA-Strang für den Biologielehrer – um nur einige Beispiele zu nennen. Für Unterhaltung sorgte anschließend ein Kahoot-Spiel, bei dem unter anderem Kinderfotos den richtigen Lehrkräften zugeordnet werden mussten. Conny Ratzel überbrachte für den Schulträger ein Grußwort und übergab, begleitet von einem Segensvers aus Psalm 121, Socken für „warme Füße auf dem weiteren Weg". Anja Kühnle sprach im Namen des Elternbeirats, und auch der CDU-Landtagsabgeordnete Ansgar Mayr, der der Christlichen Schule Hardt freundschaftlich verbunden ist, richtete ein Grußwort an die Absolventinnen und Absolventen. Zuvor hatte die Klasse mit einem Film ihrer gemeinsamen Berlin-Klassenfahrt einen Einblick in ihre Schulzeit gegeben. In seiner Rede nahm Schüler Bogdan die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Reise durch die besondere Schulzeit, in der aus vielen unterschiedlichen Charakteren ein besonderes Team geworden war. Er betonte, dass bei aller Freude über das Erreichte auch ein wenig Wehmut mitschwingt – denn die Klassengemeinschaft wird man nun nicht mehr regelmäßig sehen. Zum emotionalen Abschluss des Abends wurden persönliche Grußbotschaften von Schülerinnen und Schülern der 5. Klasse an die Absolventinnen und Absolventen übergeben. Auch in diesem Jahr hatte die Stiftung „fides et educatio" wieder liebevoll verpackte Geschenke für jeden einzelnen Schüler vorbereitet. Es war ein rundum gelungener Abend mit fröhlicher Stimmung und vielen glücklichen und stolzen Gesichtern – bei Schülerinnen, Schülern und Eltern gleichermaßen. Dem Motto des Abends wurde der Abiturjahrgang damit mehr als gerecht: „Make Abi great again" – das ist mit dieser Feier und dem bestandenen Abitur aller zehn Absolventinnen und Absolventen eindrucksvoll gelungen. Wir wünschen dem Abiturjahrgang 2026 von Herzen Gottes Segen für ihren weiteren Weg.
- Leidenschaft für Glocken
Louis Gräter aus Dettenheim, Schüler der 8. Klasse der Realschule an unserer Schule, hat ein außergewöhnliches Hobby: Fast jedes Wochenende zieht er mit einer Gruppe Gleichgesinnter aus dem ganzen Bundesgebiet los, um Kirchen zu besuchen und in den Glockentürmen zu filmen. Seit drei Jahren betreibt er dazu den YouTube-Kanal „Glockenklang BW", der mittlerweile über 2.240 Abonnenten zählt. Entdeckt hat er seine Leidenschaft bereits mit sieben Jahren, als ihm eine Kirchenmitarbeiterin in der evangelischen Erlöserkirche in Waghäusel erlaubte, die Glocken in Gang zu setzen. Heute engagiert sich Louis in der evangelischen Kirchengemeinde Liedolsheim beim Technikteam, das die Gottesdienste per Stream überträgt. Mit seiner Drohne entdeckte er zudem einen Wasserschaden im Dachstuhl des Kirchturms, der rechtzeitig repariert werden konnte. Nach der Mittleren Reife möchte Louis eine Ausbildung bei einem Metallbauunternehmen beginnen. Um diesem Ziel näherzukommen, hat er bereits mehrere Praktika absolviert – unter anderem bei einem auf Turmuhren- und Glockentechnik spezialisierten Betrieb im Schwarzwald. Der ausführliche Artikel dazu ist in der BNN-Ausgabe vom 8. Juli 2026 erschienen. https://bnn.de/karlsruhe/karlsruher-norden/dettenheim/warum-ein-14-jaehriger-aus-dettenheim-in-die-kirchentuerme-der-region-klettert-und-glocken-filmt Foto: Georg Keller
- Sicherheit im Fokus: Realitätsnahe Feuerwehrübung an der CSH
Im Notfall sind fest eingeübte und schnell umgesetzte Abläufe entscheidend. Die Christliche Schule Hardt hat nun einen weiteren Schritt in der Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Linkenheim-Hochstetten unternommen. Am Abend des 12.06.26 fand eine Übung statt, die vor allem der Sicherheit der Schülerinnen und Schüler diente. Dafür wurde ein lebensnahes Szenario durchgespielt: Im Chemieraum kam es zu einer Verpuffung mit starker Rauchentwicklung. Der Lehrer (hier: eine Übungspuppe) war verletzt und bewusstlos. Ein Teil der Schülerinnen und Schüler flüchtete in den Biologieraum, ein anderer auf die Dachterrasse. Die Notfalltreppe war durch ein Fahrradschloss blockiert, und auch der Fluchtweg durch das Treppenhaus war aufgrund der Rauchentwicklung nicht nutzbar. Einige Schülerinnen und Schüler der G8, G9, G10 und K2 hatten sich freiwillig gemeldet und wurden vor Beginn der Übung von der Einsatzleitung in das Szenario eingewiesen. Die Freiwillige Feuerwehr sollte die Lage hingegen erst direkt vor Ort einschätzen und die notwendigen Entscheidungen treffen. Als die Rauchentwicklung begann und der Alarm ausgelöst wurde, fanden sich die Jugendlichen schnell in ihre Rollen ein und machten vom Biologieraum sowie von der Dachterrasse aus auf sich aufmerksam. Nach wenigen Minuten trafen die ersten Einsatzfahrzeuge ein, und die Feuerwehrkräfte entschieden, die Schülerinnen und Schüler mithilfe der Drehleiter zu retten. Unten angekommen sammelten sich die Geretteten und konnten den weiteren Ablauf aus sicherer Entfernung beobachten: Während sie in Sicherheit gebracht wurden, drangen andere Feuerwehrleute unter Atemschutz über das Treppenhaus in das Gebäude vor, löschten den Brand und retteten den Lehrer. Weitere Einsatzkräfte stellten mehrere Wasserzugänge her. Für die Christliche Schule Hardt war diese Übung von großer Bedeutung, da sich auf diese Weise überprüfen lässt, wie gut Gebäude, Abläufe und Einsatzpläne in der Praxis funktionieren und an welchen Stellen noch Verbesserungsbedarf besteht. Wir bedanken uns herzlich bei der Freiwilligen Feuerwehr für die wertvolle Zusammenarbeit. Auch die beteiligten Jugendlichen waren mit großem Engagement dabei und konnten spannende Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr gewinnen. Vielleicht konnte die Übung sogar das Interesse an der Jugendfeuerwehr wecken. Dass der Abend mit einer freundlichen Einladung an die beteiligte Lehrkraft sowie an die zwei noch anwesenden Schülerinnen und Schüler zu einem gemeinsamen Essen und einer spontanen Führung im Feuerwehrhaus ausklang, unterstreicht die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Christlichen Schule Hardt und der Freiwilligen Feuerwehr.
- „Jugend musiziert“ - Grandioser Erfolg beim Bundeswettbewerb
Jurek Hautzinger, Schüler des Musikprofils der Christlichen Schule Hardt in Klasse G9, wurde beim 63. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie Drum-Set Pop mit einem hervorragenden 2. Preis ausgezeichnet. In seiner Altersgruppe überzeugte damit die fachkundige Jury auf Bundesebene. Der Bundeswettbewerb fand während der Pfingstferien in München statt. Rund 1.800 junge Musikerinnen und Musiker aus ganz Deutschland präsentierten dort ihr musikalisches Können auf höchstem Niveau und stellten sich dem Urteil einer erfahrenen Jury. Seit 1964 gehört „Jugend musiziert“ zu den bedeutendsten Förderprojekten für musikalischen Nachwuchs in Deutschland. Der Wettbewerb führt die Teilnehmenden von den Regional- und Landeswettbewerben bis hin zum Bundeswettbewerb und bietet jungen Talenten eine wertvolle Plattform, ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Christliche Schule Hardt gratuliert Jurek Hautzinger herzlich zu diesem beeindruckenden Erfolg und freut sich mit ihm über diese besondere Auszeichnung. „Das herausragende Ergebnis von Jurek Hautzinger zeigt eindrucksvoll, welches musikalische Potenzial in unseren Schülerinnen und Schülern steckt. Wir freuen uns sehr über seinen Erfolg und gratulieren ihm von Herzen“, so die Musik-Fachschaft der CSH.
- Profilkurs Wirtschaft besucht Börse und EZB
Das Themenfeld „Finanzmärkte“ bildet den abschließenden Schwerpunkt des Profilkurses Wirtschaft. Nach einer zunächst verschobenen Exkursion konnte der Kurs nun im Anschluss an die schriftlichen Abiturprüfungen eine gemeinsame Abschlussfahrt nach Frankfurt unternehmen. In zwei privaten PKWs machte sich die Gruppe am 22.05.2026 von der CSH aus direkt auf den Weg zur Börse – und stellte vor Ort fest, dass sie rund 45 Minuten zu früh angekommen war. Ganz in der Tradition früherer Fahrten nach London und Berlin wurde die Zeit kurzerhand bei Starbucks überbrückt, wo der neueste saisonale Drink getestet wurde (diesmal mit einer Bewertung von etwa 3 bis 4 von 10 Punkten). Die Börse präsentierte sich zunächst mit einer kleinen Ausstellung sowie einem Blick in den Börsensaal. Dieser wirkte jedoch vergleichsweise unspektakulär, da der klassische Parketthandel im Zuge der Digitalisierung inzwischen eingestellt worden ist. Im Anschluss entschied sich der Kurs, den Weg zur Europäischen Zentralbank (EZB) zu Fuß zurückzulegen und unterwegs eine Mittagspause einzulegen. Bei sommerlichen Temperaturen von knapp unter 30 °C erwies sich dies als durchaus herausfordernd: Sonnencreme, ausreichend Getränke und die ständige Suche nach Schatten wurden zu wichtigen Begleitern. Im Besucherzentrum der EZB erwartete die Gruppe eine umfangreiche Ausstellung sowie eine informative, über einstündige Führung. Ein Schülerspaß bestand dann darin, den Kurslehrer wiederholt glauben zu lassen, sämtliche Inhalte seien ihnen völlig neu und im Unterricht nie behandelt worden. Ein gemeinsames Abendessen bildete schließlich einen gelungenen Abschluss des Tages – wäre da nicht die Heimfahrt gewesen. Diese entwickelte sich zu einem kleinen Abenteuer, nachdem sich die beiden Fahrzeuge bereits zu Beginn in Frankfurt verloren hatten. Der Versuch, sich unterwegs wiederzutreffen, führte zu spontanen Auflauern an Raststätten und einem spielerischen Wiederaufholen auf der Autobahn. Nachdem man sich im stockenden Verkehr schließlich wiedergefunden hatte, wurden die Begegnungen mit sichtlicher Freude quittiert. Bei der Rückkehr an die CSH stand daher weniger die Frage im Mittelpunkt, wie gelungen der Besuch von Börse und EZB gewesen war, sondern vielmehr, welche Fahrgemeinschaft das bessere Erlebnis gehabt hatte.
- Nancy 2026
Nancy – Tag 1 Am Donnerstag, den 07.05.2026, machten sich die Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klasse des Gymnasiums der CSH mit einem gemieteten Bus auf den Weg nach Nancy in Frankreich. Dort angekommen erkundeten wir die Stadt bei einem Spaziergang und besichtigten verschiedene Sehenswürdigkeiten. Unsere Tour begann am Place Stanislas, auf dem eine Statue des Namensgebers steht. Anschließend gingen wir zum Place de la Carrière, der im Mittelalter als Turnierplatz diente und später im Stil des Barock neu gestaltet wurde. Danach besichtigten wir das Palais du Gouvernement, ein ehemaliges Verwaltungsgebäude am Rand des Platzes. Weiter ging es durch die Grande Rue, die zentrale Straße der Altstadt mit vielen Geschäften, Cafés und Restaurants. Die Basilique Saint-Epvre konnten wir wegen einer Baustelle leider nicht besichtigen. Stattdessen gingen wir zur Église des Cordeliers, der früheren Kirche der Franziskaner, in der die Herzöge von Lothringen begraben liegen. Anschließend kamen wir zur Porte de la Craffe, dem ältesten Stadttor Nancys und einem Rest der mittelalterlichen Stadtmauer. Danach besuchten wir den Parc du Palais du Gouvernement, einen früher privaten Garten, der heute öffentlich zugänglich ist. Zum Schluss erreichten wir den angrenzenden Parc de la Pépinière, der früher eine königliche Baumschule war und heute ein großer Stadtpark mit Tieren, Spiel- und Sportplätzen, einem Rosengarten und einem Minigolfplatz ist. Danach durften wir einige Zeit ohne Programm verbringen und selbst entscheiden, was wir zu Mittag essen wollten. Für den Nachmittag stand die Besichtigung einer Chocolaterie auf dem Programm. Dort erfuhren wir, wie Schokolade hergestellt wird und wie die Süßigkeit „La Bergamotte de Nancy“ entsteht. Gleich im Anschluss checkten wir in unser Hotel ein und bezogen die Zimmer. Unser Abendessen nahmen wir in der Brasserie Stanislas ein, einem eleganten Restaurant in der Nähe des Place Stanislas. Die meisten hatten Pizza bestellt; zwei wagten sich sogar an eine Pizza mit Schnecken, während andere sich mit einer Margherita oder Ähnlichem zufriedengaben. Zum Menü gehörte auch ein Nachtisch: ein kleiner Kuchen mit sehr viel Karamell. Nachdem alle fertig gegessen hatten, gingen wir zurück zum Hotel. Danach hatten wir für den restlichen Abend Freizeit. Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern ging noch mit Herrn Guhl zu McDonald’s, andere besuchten sich gegenseitig auf den Zimmern oder entspannten sich in der Lobby. Jana E. Nancy – Tag 2 Der zweite und leider auch letzte Tag unserer Klassenfahrt in Nancy begann mit einem ausgiebigen Frühstück, das wir uns am Hotelbuffet selbst zusammenstellen durften. Neben einigen typisch französischen Gebäcken wie Croissants oder Madeleines standen auch verschiedene Obstsorten zur Verfügung. Auch Kaffee wurde angeboten, der den Schlafmangel der für den einen oder anderen etwas zu kurzen Nacht ausglich. Um 9:30 Uhr mussten wir uns alle mit unserem Gepäck versammeln, um zum „Place Stanislas“ zu spazieren, der der zentrale Platz im Herzen Nancys ist. Am Rand des Platzes grenzt ein Kunstmuseum an, zu dem wir uns nach einer kleinen Besprechung und Planung pünktlich zur Öffnungszeit begaben. Die Eingangshalle des Museums war vom Barockstil geprägt, was sich zum Beispiel im von der Decke hängenden Kronleuchter zeigte. Noch kunstvoller als das Gebäude selbst waren die ausgestellten Kunstwerke im „Musée des Beaux-Arts de Nancy“. Anhand eines Arbeitsblattes schrieben wir die für uns schönsten Werke auf. Manche Kunstwerke nahmen ganze Wände ein, manche waren fast zu übersehen, doch alle erzählten Geschichten aus längst vergangenen Zeiten, die einen in eine andere Welt eintauchen ließen. Dank der Hilfe einer gesprächigen Mitarbeiterin konnten wir den Aufbau des Museums besser verstehen und zusätzlich unsere Französischkenntnisse erweitern. Kaum hatten wir das Museum verlassen, ging es weiter zum „Muséum-Aquarium de Nancy“. Im Naturkundemuseum gab es neben ausgestopften Tieren auch viele Aquarien mit den verschiedensten Fischarten zu sehen. Von kleinen „Nemos“ über Seesterne bis hin zu Aalen war wirklich alles dabei. Doch auch in diesem Museum war unsere Zeit irgendwann vorbei und damit auch schon fast unsere Zeit in Nancy. Bevor wir die Heimfahrt antraten, stand uns jedoch ein Zeitfenster von etwa zwei Stunden zur Verfügung, in dem wir Freizeit hatten, um in der Stadt herumzubummeln. Da in Frankreich an diesem Tag Feiertag war, waren die meisten Läden geschlossen. Glücklicherweise hatte der Großteil der Restaurants geöffnet, weshalb wir uns in kleinen Grüppchen etwas zu essen besorgten. Meine Freunde und ich entdeckten zum Beispiel, während wir durch die kleinen Gassen schlenderten, einen „Smashburger-Laden“, der uns sofort anlockte. Mit einer Mischung aus Französisch und Englisch schafften wir es, das richtige Menü zu bestellen und es anschließend vor der dreistündigen Fahrt zu genießen. Zum Abschluss machten wir noch einen Abstecher zu dem neben dem Hotel liegenden Feinkostladen. Dort kauften einige Schüler Köstlichkeiten für den anstehenden Muttertag. Auf der Rückfahrt waren die meisten zwar recht müde, aber auch erfüllt von den vielen Erlebnissen, die wir während unserer Klassenfahrt in Nancy sammeln durften. Sara S.
- „KonfiDank“ für die CSH
Die Konfirmation ist ein großer Meilenstein im Leben junger Menschen – ein Fest als Glaubensbekenntnis und voller Segen, aber natürlich auch mit Geschenken. Dass dieser Anlass auch eine gute Gelegenheit ist, um Danke zu sagen und an andere zu denken, hat uns ein frischgebackener Konfirmand aus unserer Schulgemeinschaft auf besondere Weise gezeigt. Nach seiner Konfirmation stand für ihn die Frage im Raum, ob und wofür er einen Teil seines Konfirmationsgeldes spenden möchte. Nach reiflicher Überlegung stand sein Entschluss fest: Er möchte einen Teil seines Geldes an die Christliche Schule Hardt spenden. „Die Schule begleitet ihn seit Jahren und prägt ihn nicht nur schulisch, sondern auch in vielen Werten und im täglichen Miteinander. Deshalb war es ihm wichtig, etwas an seine eigene Schule zurückzugeben“, so der Vater unseres Schülers. Für uns als Schule ist diese Spende ein wertvolles Feedback. Dass ein Schüler von sich aus den Wunsch verspürt, seine eigene Schule zu unterstützen, berührt uns sehr. Ein herzliches Dankeschön für diese Zuwendung und dieses Zeichen der Verbundenheit!
- Abenteuer der R5 und G5 in Lindelbrunn
Vom 25. bis 27. März 2026 verbrachten die R5 und die G5 gemeinsam aufregende Tage in Lindelbrunn, organisiert vom Stadtjugendring Pforzheim. Mit dem Bus fuhren wir in die Pfalz, leider bei eisigen Temperaturen und starkem Regen; doch das tat der guten Laune keinen Abbruch. Da die Ferienstätte im Wald liegt und der Bus nicht bis dorthin fahren kann, mussten wir uns erst einmal durch den Matsch ans Ziel kämpfen. Dort erwarteten uns gemütliche Blockhütten, die auch sofort in Kleingruppen bezogen wurden. Die ein oder andere Spinne inklusive. Dann wurden wir mit einem leckeren Mittagessen versorgt und hatten neue Energie für das erste Spiel: zwei Kinder schwangen ein großes Seil und alle 35 Kinder mussten nach und nach durchrennen, ohne das Schwingen zu unterbrechen… Gar nicht so einfach, aber sehr lustig! Immer wieder gab es Pausen zum Essen und Spielen und wir wurden mit Crepes und Hot Dogs verwöhnt. Als es dunkel wurde, machten wir ein ganz besonderes Spiel, bei dem auf dem gesamten Gelände 65 Teelichte verteilt wurden, die von verschieden Teams unter strengsten Bedingungen eingesammelt werden mussten. Danach waren alle sehr müde und zogen sich in ihre Hütten zurück. Am nächsten Morgen wurden alle mittels eines musikalischen Countdowns zum Frühstück gerufen, das nichts zu Wünschen übrig ließ: Es gab eine Müslibar, Brötchen, Wurst, Käse und sogar ganz viel Nutella! Das erste Spiel des Tages erforderte viel Hirnschmalz, immerhin galt es, den Weg durch ein Labyrinth zu finden. Aber im Klassenteam kann man alles schaffen. Nach dem Mittagessen machte der Regen eine Pause und wir konnten zur Burg Lindelbrunn wandern, mit toller Aussicht und weiteren Spielen. Trotzdem hatten wir noch genug Energie für ein spannendes Quiz am Abend, bevor es dann wieder hieß „Ab in die Hütte“. An unserem letzten Tag erwartete uns eine heikle Aufgabe: Ein rohes Ei musste verpackt werden, und zwar ausschließlich mit Naturmaterialien. Dann wurde es aus ca. 3 Metern Höhe fallen gelassen. Es gab Verluste, aber das ein oder andere Ei hat überlebt. Nach einem weiteren leckeren Mittagessen stapften wir dann wieder durch den Wald zurück zum Parkplatz, wo uns der Bus für die Heimfahrt bereits erwartete. Es waren drei tolle und aufregende Tage, an denen alle viel Spaß hatten und die wir nicht missen wollen! Marie, Frieda, Charlotte (G5)
- Welttag des Buches
Ausflug der G5 zur Buchhandlung Wolf in Bruchsal Am Montag, den 11. Mai 2026, haben sich die Schülerinnen und Schüler der G5 auf den Weg nach Bruchsal gemacht, um dort anlässlich des Welttags des Buches die Welt des Buchhandels kennenzulernen. Die Aktion wird jährlich von der Stiftung Lesen organisiert und soll Kinder und Jugendliche dazu anregen, sich mit Büchern zu beschäftigen und Freude am Lesen zu entwickeln. Um 9.00 Uhr empfing uns Frau Wolf in ihrem kleinen aber feinen Buchladen und erklärte erst einmal, wie Bücher bestellt, geliefert und sortiert werden. Außerdem erfuhren wir, was es mit Büchertrends auf sich hat und dass bereits im Frühjahr die Planung für das Weihnachtsgeschäft anläuft. Dann durften die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und ihr Bücherwissen bei einer Rallye auf die Probe stellen. Zur Belohnung gab’s für jeden den Comicroman „Der fliegende Klassenscooter“ geschenkt. Zum Glück hatten wir anschließend noch genug Zeit, ein bisschen zu stöbern und die Kinder haben sich etliche Bücher gekauft, teilweise wurde auch schon im Geschäft mit dem Lesen begonnen. Allerdings mussten wir uns dann doch losreißen, schließlich wollten wir noch in ein Café, auf den Spielplatz und ein wenig Shoppen gehen. Die Zeit verflog wie im Nu und höchst zufrieden durften wir mit einer pünktlichen Bahn nach Hause fahren.
- High-Tech vor der Schultür: Der Discover Industry Truck macht Station an der CSH
Am Freitag, den 13. März, hatten wir als Schüler der 9. Klasse des Gymnasiums der CSH das Privileg, den Discover Industry Truck zu besuchen. Dabei handelt es sich um einen Truck mit zwei Ebenen, die man ausfahren kann, der quer durch Baden-Württemberg fährt und an Schulen ein kostenloses Bildungsangebot bietet. In der unteren Etage befindet sich der praktische Bereich mit fünf verschiedenen Stationen, welche man ausprobieren darf. Wenn man die Treppe hochgeht, findet man hier einen weiteren Raum mit Tischen und Stühlen vor, in welchem wir später einen Vortrag zu hören bekommen haben. Hierbei handelt es sich um Themen des MINT-Bereichs; wir durften zum Beispiel einiges über die Industrie erfahren. Durch diese Reise nahmen uns die Coaches Marco Umstätter und Kathrin Graw mit; sie verschafften uns innerhalb von drei Einheiten einen Einblick in die Welt der Industrie. Zuerst erhielten wir eine theoretische Einführung. Anschließend wurde uns angeboten, vieles praktisch auszuprobieren. Gleich zu Anfang erklärte uns Kathrin, in welcher Reihenfolge Produkte hergestellt werden, wie auch die dabei zu beachtenden Arbeitsschritte. Diese durften wir an fünf verschiedenen Stationen innerhalb von fünf Gruppen, die aus zwei bis fünf Personen bestanden, näher kennenlernen und ausführen. Praktische Stationen Die erste Station unter dem Namen „Konstruktion und Design“ war dafür da, Gegenstände zu scannen, da man in der Produktion oft grobe Objekte scannt, um sie am Computer weiter zu bearbeiten. Hierbei kamen wir auf die Idee, uns untereinander zu scannen, was allen sehr viel Spaß bereitete. Die zweite Station bestand darin, an einem 3D-Drucker selber Schlüsselanhänger herzustellen, und hieß „Versuch und Optimierung“. In der Industrie stellt man anhand dessen Prototypen her. Bei der dritten Station namens „Robotik“ war es unsere Aufgabe, einen Roboter mittels Koordinaten zu steuern; dabei musste man aufpassen, dass er nicht an Hindernisse in Form kleiner weißer Wände stieß. Gerade bei dieser Station ist Teamarbeit von Bedeutung. Eine Produktionsanlage durften wir bei der vierten Station „Intelligente Produktion“ bedienen. Hierbei ging es darum, ein Gläschen mit verschiedenen Perlen mit Hilfe von Maschinen zu füllen. Die letzte Station hieß „Logistik und Materialfluss“; dabei hatten wir die Möglichkeit, eine VR-Brille zu benutzen. Mit dieser durfte jeweils ein Schüler mit Hilfe von Teamarbeit verschiedene Aufgaben lösen, in denen es um Montieren und Suchen von Bauteilen ging. Zu Ende der ersten Einheit wurde uns noch erklärt, wie die von uns ausprobierten Stationen sich im Beruf wiederfinden; dazu wurden uns während der Erklärung einige lautlose Videoclips zur Veranschaulichung gezeigt. Empfohlen wurde uns zum Schluss noch, einen MINT-Test zu machen, wenn wir uns bei der Berufswahl in diesem Bereich nicht sicher sind. Vortrag zur Berufsorientierung Nach einer etwa fünfzehnminütigen Pause ging es weiter mit einem Vortrag über Berufsorientierung im oberen Bereich des Trucks. In kleinen Grüppchen sitzend, teilte uns Marco dann viele wichtige Informationen über den Weg zum Beruf mit. Typische Fragen wie, welche Gründe es gibt, arbeiten zu gehen, wurden hier Stück für Stück besprochen. Sowohl in den Weg der Ausbildung als auch des Studiums gab es einen kleinen Einblick, bei dem die möglichen Optionen vorgestellt wurden. Hierbei legte man uns ans Herz, diesen Weg für uns selber zu entscheiden und eine weise Entscheidung zu treffen. Wir konnten anschließend zwei von sechs Gegenständen als Klasse wählen, von denen man uns die Herstellung erklärte. Die Wahl fiel hierbei auf den Turnschuh und die Smartwatch. Nach der Erklärung schauten wir uns weitere Videoclips zu den fünf Bereichen, die wir davor schon praktisch testen durften, an, die von Marco nebenbei erklärt wurden. Workshop über KI Nach einer weiteren Pause ging es dann über zu einem Workshop über KI. Anfangs durften wir einem theoretischen Part über die Industrie lauschen, nachdem wir im Anschluss zum praktischen Teil übergingen. Hierbei war es unsere Aufgabe, der KI beizubringen, wie sie ein Schleich-Zebra und einen Eisbären unterscheiden sollte. Mit Tablets scannten wir die beiden Tiere samt des Tisches, auf welchem die Tiere platziert wurden, in ein Programm ein. Nach der Vollendung dieser Aufgabe wurde uns ein anderes Schleichtier gereicht, was weder ein Zebra noch ein Eisbär war. Es bestand aus einem weißen Eisbären, der jedoch mit einem Zebra-Muster bedruckt war. Diesen scannten wir ebenso in unser Programm ein, um herauszufinden, ob er als Zebra oder doch als Bär erkannt wurde. Zu unserer Überraschung identifizierte das Programm das Tier, obwohl es außer dem Muster wie ein Eisbär aussah, als Zebra. Fazit Am Ende des Aufenthaltes wurde uns noch einmal als Tipp gegeben, unseren Job gut zu wählen und unser Gehirn nicht durch KI zu ersetzen, sondern es eher zusätzlich als Unterstützung zu benutzen. Zum Schluss lässt sich sagen, dass der Aufenthalt in dem Industry Truck jedem Schüler eine gute Chance bot, sich weiterzuentwickeln und zusätzlich einen Einblick in die Welt der Industrie zu bekommen. Sara S., Klasse G9











