Exklusiv von der Reporterfront: Projekttage 2026
- CSH News
- vor 19 Stunden
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Aktualisiert: vor 7 Stunden
Am 27. und 28. Juli waren Jana und Sarah aus unserer G9 als "rasende Reporter" unterwegs und haben festgehalten, was an diesen beiden Tagen an der CSH los war. Ein herzliches Dankeschön dafür – ihre Berichte zu den beiden Tagen geben einen tollen Einblick in die Vielfalt unserer Projekttage!
Von Beachvolleyball und Trampolin über Redstone in Minecraft bis hin zu Comic-Zeichnen, Wandern mit Gottes Wort oder Singen für Senioren: Das bunte Angebot - insgesamt waren es 13 unterschiedliche Projekte - zeigt einmal mehr, mit wie viel Kreativität, Engagement und Herzblut Lehrkräfte, Schüler und ehemalige Schüler gemeinsam etwas auf die Beine gestellt haben. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben – und viel Spaß beim Lesen der Berichte!
Und los geht es mit Tag 1:
Am 27. Juli, dem ersten der zweitägigen Projekttage der CSH, begannen wir, die rasenden Reporter, unsere Interviews mit der Wandergruppe „Unterwegs mit Gottes Wort“. Die allgemeine Stimmung war gut, und die Motivation war vorhanden. Die heutige Route führte durch den Linkenheimer Wald und endete an der Eisdiele. Auf dem Weg hielt Herr Henopp mehrere Andachten, auch über John Wesley. Herr Henopp war für viele auch der Grund, sich bei diesem Angebot einzutragen. Dies galt auch für Herrn Waskow, der leider verhindert war, sodass der frischgebackene Abiturient Semjon die Gruppe begleitete.
„Matcha und Pilates“ fand unter der Leitung von Mia und Amelie (R10) auf der Dachterrasse des Schulgebäudes statt. Zunächst wurden die Matten ausgebreitet, und begleitet von angenehmem Wind konnten die Übungen beginnen. Nach der anstrengenden Trainingssession war der kühl und frisch zubereitete Matcha Latte wohlverdient. Das Projekt wurde von den Schülerinnen mit Begeisterung weiterempfohlen und soll sich gelohnt haben.
Anschließend ging es weiter zum Tennisprojekt beim TC Rot-Weiß (Tennisclub in Hochstetten). Das Projekt war in drei verschiedene Stationen aufgeteilt. Neben dem reinen Spielen auf dem Feld gab es auch die Möglichkeit, theoretisch etwas über Tennis zu lernen. Diese Station wurde von dem ehemaligen Schüler Luca angeleitet. Um das Ganze etwas aufzulockern, wurden zusätzlich Teamspiele in Verbindung mit Gymnastikübungen angeboten. Auf den Spielfeldern trainierten Jörg und Alex, die vom Verein als Trainer bereitgestellt wurden, die Schüler. Vorhand und Rückhand wurden dabei hauptsächlich geübt. Etwa 80 Prozent der Schüler empfanden das Vorhandspiel als einfacher als das Schlagen mit der Rückhand. Dennoch sind beide Techniken für ein gutes Spiel essenziell, was auch die seit acht Jahren Tennis spielende Anna (G7) bestätigen konnte. Ihre Empfehlung lautete, dass Fleiß, Geduld und die Fähigkeit, nie aufzugeben, das A und O sind. Dies konnten auch andere Tennisspieler unter den Schülern bestätigen, ebenso auch Herr Müller, der das Tennisprojekt begeistert beaufsichtigte.
Die nächste Station unserer Interview-Route war das Fußballprojekt auf dem Bolzplatz der Spielstraße, das von den Schülern Morris, Nate und Kenton aus der K1 geleitet und von Herrn Kunz beaufsichtigt wurde. Doch nicht nur die CSH hatte die Idee, auf die Spielstraße zu gehen, und so wurde das Projekt durch andere Gruppen etwas beeinträchtigt, wodurch die allgemeine Stimmung litt und keine Theorieübungen angeboten werden konnten. Viele Schüler, die dieses Projekt gewählt hatten, hatten bereits Vorerfahrung. Besonderes Augenmerk unsererseits galt der einzigen Schülerin des Projekts, Amina aus der R9, die sich im Tor gut schlug.
Unser letztes Projekt für den ersten Projekttag, das wir uns anschauten, hieß „Singen für Senioren“. Hierbei erklärte sich Herr Münch mit Unterstützung von Herrn Görke bereit, mit den Schülern Lieder einzuüben, die nach einer etwa zweistündigen Probezeit im Altenheim „Geschwister Nees“ vorgetragen wurden. Gegen Ende der langen Probezeit litt die Stimmung unter den Schülern zwar etwas, aber Herr Münch war immer noch voller Begeisterung dabei. Sein Anliegen war es, den älteren Menschen eine Freude zu bereiten. Besonders gut kam dabei das Lied „Unser Land“ an, das oft in der CSH gesungen wird und als „Schulhymne“ bekannt ist. Auch Lieder wie „Lobet den Herren“ oder „Amazing Grace“ wurden den entzückten Senioren vorgetragen.
Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass Tag 1 der Projekttage viel Abwechslung in den Schulalltag brachte und für jeden etwas dabei war.
Und nun weiter mit Tag 2:
Der zweite und letzte Tag der Projekttage der CSH begann für uns, die rasenden Reporter, mit dem Besuch des Projekts „Papiermodelle bauen“. Es gab verschiedenste Anleitungen und Vorlagen, Falt- und Klebtechniken - der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt, außer der Knappheit an Materialien. Viele der Schüler, die dieses Projekt gewählt hatten, wollten gern mit Papier Kunstwerke erschaffen. Der Raum war in konzentriertes Schweigen gehüllt, nur das Rascheln des Papiers unterbrach die Stille. Auf die Frage an Herrn Gutknecht, warum er diese Projekt anbiete, erklärte er, dass er in seiner Schulzeit ein ähnliches Projekt miterlebt hatte.
Weiter ging es zum Projekt „Italienisch für Anfänger“. Dabei brachte Frau Breite den Schülern spielerisch mit Filmen und Liedern auf Italienisch die Sprache und ein paar Vokabeln näher. Nebenbei gab es „Italien“ auch "materiell" zu erleben mit Keksen, Eis und einer Runde Bingo – an dieser Stelle nochmals Glückwunsch an den Sieger! Die anwesenden Schüler hatten verschiedenste Beweggründe, an diesem Projekt teilzunehmen, sei es aus freundschaftlichen Gründen, der Faszination am Land und dessen Sprache, oder weil sie schlicht dort eingeteilt wurden.
Unsere neugierigen Nasen steckten wir als nächstes in das Minecraft-Projekt von Herrn Gelsok, der den Schülern verschiedene Funktionen von Redstone, einem vielseitigen Material in der Welt von Minecraft, näherbrachte. Das erste Projekt des Tages war eine automatische Bambusfarm, die durch Redstone überhaupt erst funktionierte. Durch einige Ungereimtheiten innerhalb der Gruppe wurde es etwas chaotisch, doch Spaß hatten alle dabei. Verwundert fragten wir einen Schüler der R8, wie er es in dieses Projekt geschafft hatte, da es laut Ausschreibung eigentlich nur bis zur 7. Klasse angeboten wurde. Daraufhin antwortete er humorvoll, er habe Herrn Gelsok in einer Wette besiegt und sich so einen Platz im Projekt sichern können. Die zweite Aufgabe bestand darin, eine automatische Farm zu bauen, die viel Eisen auf einmal schmelzen konnte. Trotz knapper Zeit gab es auch noch eine dritte Aufgabe, die sich mit Fallen und ihren Auslösern beschäftigte.
Der letzte Besuch unsererseits galt dem Projekt „Catering“, in welchem Schüler gemeinsam mit Frau Dörr Zutaten einkauften, sie zu Sandwichen und Milchshakes verarbeiteten, diese an andere Projekte verkauften und sich am Ende des Tages selbst etwas zubereiteten, wie die heutigen Tacos. Auf die Frage, warum sie dieses Projekt anbiete, antwortete uns Frau Dörr, dass sie es mag, mit anderen gemeinsam zu kochen. Die Schüler hingegen, antworteten auf die Frage, wieso sie das Projekt gewählt hatten, dass sie Spaß am Kochen hatten und sich vor allem auf die selbstgemachten Sachen freuen würden. Unter ihnen waren auch Schüler des Gymnasiums, die, anders als die Realschüler, leider kein AES hatten und genau deswegen dort waren. Viele würden dieses Projekt nochmal wählen, was einen positiven Eindruck bei den rasenden Reportern hinterließ.

























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