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High-Tech vor der Schultür: Der Discover Industry Truck macht Station an der CSH

Am Freitag, den 13. März, hatten wir als Schüler der 9. Klasse des Gymnasiums der CSH das Privileg, den Discover Industry Truck zu besuchen. Dabei handelt es sich um einen Truck mit zwei Ebenen, die man ausfahren kann, der quer durch Baden-Württemberg fährt und an Schulen ein kostenloses Bildungsangebot bietet.

In der unteren Etage befindet sich der praktische Bereich mit fünf verschiedenen Stationen, welche man ausprobieren darf. Wenn man die Treppe hochgeht, findet man hier einen weiteren Raum mit Tischen und Stühlen vor, in welchem wir später einen Vortrag zu hören bekommen haben.

Hierbei handelt es sich um Themen des MINT-Bereichs; wir durften zum Beispiel einiges über die Industrie erfahren. Durch diese Reise nahmen uns die Coaches Marco Umstätter und Kathrin Graw mit; sie verschafften uns innerhalb von drei Einheiten einen Einblick in die Welt der Industrie. Zuerst erhielten wir eine theoretische Einführung. Anschließend wurde uns angeboten, vieles praktisch auszuprobieren.

Gleich zu Anfang erklärte uns Kathrin, in welcher Reihenfolge Produkte hergestellt werden, wie auch die dabei zu beachtenden Arbeitsschritte. Diese durften wir an fünf verschiedenen Stationen innerhalb von fünf Gruppen, die aus zwei bis fünf Personen bestanden, näher kennenlernen und ausführen.


Praktische Stationen

  1. Die erste Station unter dem Namen „Konstruktion und Design“ war dafür da, Gegenstände zu scannen, da man in der Produktion oft grobe Objekte scannt, um sie am Computer weiter zu bearbeiten. Hierbei kamen wir auf die Idee, uns untereinander zu scannen, was allen sehr viel Spaß bereitete.

  2. Die zweite Station bestand darin, an einem 3D-Drucker selber Schlüsselanhänger herzustellen, und hieß „Versuch und Optimierung“. In der Industrie stellt man anhand dessen Prototypen her.

  3. Bei der dritten Station namens „Robotik“ war es unsere Aufgabe, einen Roboter mittels Koordinaten zu steuern; dabei musste man aufpassen, dass er nicht an Hindernisse in Form kleiner weißer Wände stieß. Gerade bei dieser Station ist Teamarbeit von Bedeutung.

  4. Eine Produktionsanlage durften wir bei der vierten Station „Intelligente Produktion“ bedienen. Hierbei ging es darum, ein Gläschen mit verschiedenen Perlen mit Hilfe von Maschinen zu füllen.

  5. Die letzte Station hieß „Logistik und Materialfluss“; dabei hatten wir die Möglichkeit, eine VR-Brille zu benutzen. Mit dieser durfte jeweils ein Schüler mit Hilfe von Teamarbeit verschiedene Aufgaben lösen, in denen es um Montieren und Suchen von Bauteilen ging.


Zu Ende der ersten Einheit wurde uns noch erklärt, wie die von uns ausprobierten Stationen sich im Beruf wiederfinden; dazu wurden uns während der Erklärung einige lautlose Videoclips zur Veranschaulichung gezeigt. Empfohlen wurde uns zum Schluss noch, einen MINT-Test zu machen, wenn wir uns bei der Berufswahl in diesem Bereich nicht sicher sind.


Vortrag zur Berufsorientierung

Nach einer etwa fünfzehnminütigen Pause ging es weiter mit einem Vortrag über Berufsorientierung im oberen Bereich des Trucks. In kleinen Grüppchen sitzend, teilte uns Marco dann viele wichtige Informationen über den Weg zum Beruf mit. Typische Fragen wie, welche Gründe es gibt, arbeiten zu gehen, wurden hier Stück für Stück besprochen.

Sowohl in den Weg der Ausbildung als auch des Studiums gab es einen kleinen Einblick, bei dem die möglichen Optionen vorgestellt wurden. Hierbei legte man uns ans Herz, diesen Weg für uns selber zu entscheiden und eine weise Entscheidung zu treffen.

Wir konnten anschließend zwei von sechs Gegenständen als Klasse wählen, von denen man uns die Herstellung erklärte. Die Wahl fiel hierbei auf den Turnschuh und die Smartwatch. Nach der Erklärung schauten wir uns weitere Videoclips zu den fünf Bereichen, die wir davor schon praktisch testen durften, an, die von Marco nebenbei erklärt wurden.


Workshop über KI

Nach einer weiteren Pause ging es dann über zu einem Workshop über KI. Anfangs durften wir einem theoretischen Part über die Industrie lauschen, nachdem wir im Anschluss zum praktischen Teil übergingen.

Hierbei war es unsere Aufgabe, der KI beizubringen, wie sie ein Schleich-Zebra und einen Eisbären unterscheiden sollte. Mit Tablets scannten wir die beiden Tiere samt des Tisches, auf welchem die Tiere platziert wurden, in ein Programm ein.

Nach der Vollendung dieser Aufgabe wurde uns ein anderes Schleichtier gereicht, was weder ein Zebra noch ein Eisbär war. Es bestand aus einem weißen Eisbären, der jedoch mit einem Zebra-Muster bedruckt war. Diesen scannten wir ebenso in unser Programm ein, um herauszufinden, ob er als Zebra oder doch als Bär erkannt wurde.

Zu unserer Überraschung identifizierte das Programm das Tier, obwohl es außer dem Muster wie ein Eisbär aussah, als Zebra.


Fazit

Am Ende des Aufenthaltes wurde uns noch einmal als Tipp gegeben, unseren Job gut zu wählen und unser Gehirn nicht durch KI zu ersetzen, sondern es eher zusätzlich als Unterstützung zu benutzen.

Zum Schluss lässt sich sagen, dass der Aufenthalt in dem Industry Truck jedem Schüler eine gute Chance bot, sich weiterzuentwickeln und zusätzlich einen Einblick in die Welt der Industrie zu bekommen.

 Sara S., Klasse G9


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