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Nancy 2026

Nancy – Tag 1

Am Donnerstag, den 07.05.2026, machten sich die Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klasse des Gymnasiums der CSH mit einem gemieteten Bus auf den Weg nach Nancy in Frankreich. Dort angekommen erkundeten wir die Stadt bei einem Spaziergang und besichtigten verschiedene Sehenswürdigkeiten.

Unsere Tour begann am Place Stanislas, auf dem eine Statue des Namensgebers steht. Anschließend gingen wir zum Place de la Carrière, der im Mittelalter als Turnierplatz diente und später im Stil des Barock neu gestaltet wurde. Danach besichtigten wir das Palais du Gouvernement, ein ehemaliges Verwaltungsgebäude am Rand des Platzes. Weiter ging es durch die Grande Rue, die zentrale Straße der Altstadt mit vielen Geschäften, Cafés und Restaurants. Die Basilique Saint-Epvre konnten wir wegen einer Baustelle leider nicht besichtigen. Stattdessen gingen wir zur Église des Cordeliers, der früheren Kirche der Franziskaner, in der die Herzöge von Lothringen begraben liegen. Anschließend kamen wir zur Porte de la Craffe, dem ältesten Stadttor Nancys und einem Rest der mittelalterlichen Stadtmauer. Danach besuchten wir den Parc du Palais du Gouvernement, einen früher privaten Garten, der heute öffentlich zugänglich ist. Zum Schluss erreichten wir den angrenzenden Parc de la Pépinière, der früher eine königliche Baumschule war und heute ein großer Stadtpark mit Tieren, Spiel- und Sportplätzen, einem Rosengarten und einem Minigolfplatz ist.

Danach durften wir einige Zeit ohne Programm verbringen und selbst entscheiden, was wir zu Mittag essen wollten. Für den Nachmittag stand die Besichtigung einer Chocolaterie auf dem Programm. Dort erfuhren wir, wie Schokolade hergestellt wird und wie die Süßigkeit „La Bergamotte de Nancy“ entsteht. Gleich im Anschluss checkten wir in unser Hotel ein und bezogen die Zimmer.

Unser Abendessen nahmen wir in der Brasserie Stanislas ein, einem eleganten Restaurant in der Nähe des Place Stanislas. Die meisten hatten Pizza bestellt; zwei wagten sich sogar an eine Pizza mit Schnecken, während andere sich mit einer Margherita oder Ähnlichem zufriedengaben. Zum Menü gehörte auch ein Nachtisch: ein kleiner Kuchen mit sehr viel Karamell.

Nachdem alle fertig gegessen hatten, gingen wir zurück zum Hotel. Danach hatten wir für den restlichen Abend Freizeit. Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern ging noch mit Herrn Guhl zu McDonald’s, andere besuchten sich gegenseitig auf den Zimmern oder entspannten sich in der Lobby.

Jana E.


Nancy – Tag 2

Der zweite und leider auch letzte Tag unserer Klassenfahrt in Nancy begann mit einem ausgiebigen Frühstück, das wir uns am Hotelbuffet selbst zusammenstellen durften. Neben einigen typisch französischen Gebäcken wie Croissants oder Madeleines standen auch verschiedene Obstsorten zur Verfügung. Auch Kaffee wurde angeboten, der den Schlafmangel der für den einen oder anderen etwas zu kurzen Nacht ausglich.

Um 9:30 Uhr mussten wir uns alle mit unserem Gepäck versammeln, um zum „Place Stanislas“ zu spazieren, der der zentrale Platz im Herzen Nancys ist. Am Rand des Platzes grenzt ein Kunstmuseum an, zu dem wir uns nach einer kleinen Besprechung und Planung pünktlich zur Öffnungszeit begaben. Die Eingangshalle des Museums war vom Barockstil geprägt, was sich zum Beispiel im von der Decke hängenden Kronleuchter zeigte. Noch kunstvoller als das Gebäude selbst waren die ausgestellten Kunstwerke im „Musée des Beaux-Arts de Nancy“. Anhand eines Arbeitsblattes schrieben wir die für uns schönsten Werke auf. Manche Kunstwerke nahmen ganze Wände ein, manche waren fast zu übersehen, doch alle erzählten Geschichten aus längst vergangenen Zeiten, die einen in eine andere Welt eintauchen ließen. Dank der Hilfe einer gesprächigen Mitarbeiterin konnten wir den Aufbau des Museums besser verstehen und zusätzlich unsere Französischkenntnisse erweitern.

Kaum hatten wir das Museum verlassen, ging es weiter zum „Muséum-Aquarium de Nancy“. Im Naturkundemuseum gab es neben ausgestopften Tieren auch viele Aquarien mit den verschiedensten Fischarten zu sehen. Von kleinen „Nemos“ über Seesterne bis hin zu Aalen war wirklich alles dabei.

Doch auch in diesem Museum war unsere Zeit irgendwann vorbei und damit auch schon fast unsere Zeit in Nancy. Bevor wir die Heimfahrt antraten, stand uns jedoch ein Zeitfenster von etwa zwei Stunden zur Verfügung, in dem wir Freizeit hatten, um in der Stadt herumzubummeln. Da in Frankreich an diesem Tag Feiertag war, waren die meisten Läden geschlossen. Glücklicherweise hatte der Großteil der Restaurants geöffnet, weshalb wir uns in kleinen Grüppchen etwas zu essen besorgten. Meine Freunde und ich entdeckten zum Beispiel, während wir durch die kleinen Gassen schlenderten, einen „Smashburger-Laden“, der uns sofort anlockte. Mit einer Mischung aus Französisch und Englisch schafften wir es, das richtige Menü zu bestellen und es anschließend vor der dreistündigen Fahrt zu genießen.

Zum Abschluss machten wir noch einen Abstecher zu dem neben dem Hotel liegenden Feinkostladen. Dort kauften einige Schüler Köstlichkeiten für den anstehenden Muttertag. Auf der Rückfahrt waren die meisten zwar recht müde, aber auch erfüllt von den vielen Erlebnissen, die wir während unserer Klassenfahrt in Nancy sammeln durften.

Sara S.

 

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