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- Profilkurs Wirtschaft besucht Börse und EZB
Das Themenfeld „Finanzmärkte“ bildet den abschließenden Schwerpunkt des Profilkurses Wirtschaft. Nach einer zunächst verschobenen Exkursion konnte der Kurs nun im Anschluss an die schriftlichen Abiturprüfungen eine gemeinsame Abschlussfahrt nach Frankfurt unternehmen. In zwei privaten PKWs machte sich die Gruppe am 22.05.2026 von der CSH aus direkt auf den Weg zur Börse – und stellte vor Ort fest, dass sie rund 45 Minuten zu früh angekommen war. Ganz in der Tradition früherer Fahrten nach London und Berlin wurde die Zeit kurzerhand bei Starbucks überbrückt, wo der neueste saisonale Drink getestet wurde (diesmal mit einer Bewertung von etwa 3 bis 4 von 10 Punkten). Die Börse präsentierte sich zunächst mit einer kleinen Ausstellung sowie einem Blick in den Börsensaal. Dieser wirkte jedoch vergleichsweise unspektakulär, da der klassische Parketthandel im Zuge der Digitalisierung inzwischen eingestellt worden ist. Im Anschluss entschied sich der Kurs, den Weg zur Europäischen Zentralbank (EZB) zu Fuß zurückzulegen und unterwegs eine Mittagspause einzulegen. Bei sommerlichen Temperaturen von knapp unter 30 °C erwies sich dies als durchaus herausfordernd: Sonnencreme, ausreichend Getränke und die ständige Suche nach Schatten wurden zu wichtigen Begleitern. Im Besucherzentrum der EZB erwartete die Gruppe eine umfangreiche Ausstellung sowie eine informative, über einstündige Führung. Ein Schülerspaß bestand dann darin, den Kurslehrer wiederholt glauben zu lassen, sämtliche Inhalte seien ihnen völlig neu und im Unterricht nie behandelt worden. Ein gemeinsames Abendessen bildete schließlich einen gelungenen Abschluss des Tages – wäre da nicht die Heimfahrt gewesen. Diese entwickelte sich zu einem kleinen Abenteuer, nachdem sich die beiden Fahrzeuge bereits zu Beginn in Frankfurt verloren hatten. Der Versuch, sich unterwegs wiederzutreffen, führte zu spontanen Auflauern an Raststätten und einem spielerischen Wiederaufholen auf der Autobahn. Nachdem man sich im stockenden Verkehr schließlich wiedergefunden hatte, wurden die Begegnungen mit sichtlicher Freude quittiert. Bei der Rückkehr an die CSH stand daher weniger die Frage im Mittelpunkt, wie gelungen der Besuch von Börse und EZB gewesen war, sondern vielmehr, welche Fahrgemeinschaft das bessere Erlebnis gehabt hatte.
- Nancy 2026
Nancy – Tag 1 Am Donnerstag, den 07.05.2026, machten sich die Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klasse des Gymnasiums der CSH mit einem gemieteten Bus auf den Weg nach Nancy in Frankreich. Dort angekommen erkundeten wir die Stadt bei einem Spaziergang und besichtigten verschiedene Sehenswürdigkeiten. Unsere Tour begann am Place Stanislas, auf dem eine Statue des Namensgebers steht. Anschließend gingen wir zum Place de la Carrière, der im Mittelalter als Turnierplatz diente und später im Stil des Barock neu gestaltet wurde. Danach besichtigten wir das Palais du Gouvernement, ein ehemaliges Verwaltungsgebäude am Rand des Platzes. Weiter ging es durch die Grande Rue, die zentrale Straße der Altstadt mit vielen Geschäften, Cafés und Restaurants. Die Basilique Saint-Epvre konnten wir wegen einer Baustelle leider nicht besichtigen. Stattdessen gingen wir zur Église des Cordeliers, der früheren Kirche der Franziskaner, in der die Herzöge von Lothringen begraben liegen. Anschließend kamen wir zur Porte de la Craffe, dem ältesten Stadttor Nancys und einem Rest der mittelalterlichen Stadtmauer. Danach besuchten wir den Parc du Palais du Gouvernement, einen früher privaten Garten, der heute öffentlich zugänglich ist. Zum Schluss erreichten wir den angrenzenden Parc de la Pépinière, der früher eine königliche Baumschule war und heute ein großer Stadtpark mit Tieren, Spiel- und Sportplätzen, einem Rosengarten und einem Minigolfplatz ist. Danach durften wir einige Zeit ohne Programm verbringen und selbst entscheiden, was wir zu Mittag essen wollten. Für den Nachmittag stand die Besichtigung einer Chocolaterie auf dem Programm. Dort erfuhren wir, wie Schokolade hergestellt wird und wie die Süßigkeit „La Bergamotte de Nancy“ entsteht. Gleich im Anschluss checkten wir in unser Hotel ein und bezogen die Zimmer. Unser Abendessen nahmen wir in der Brasserie Stanislas ein, einem eleganten Restaurant in der Nähe des Place Stanislas. Die meisten hatten Pizza bestellt; zwei wagten sich sogar an eine Pizza mit Schnecken, während andere sich mit einer Margherita oder Ähnlichem zufriedengaben. Zum Menü gehörte auch ein Nachtisch: ein kleiner Kuchen mit sehr viel Karamell. Nachdem alle fertig gegessen hatten, gingen wir zurück zum Hotel. Danach hatten wir für den restlichen Abend Freizeit. Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern ging noch mit Herrn Guhl zu McDonald’s, andere besuchten sich gegenseitig auf den Zimmern oder entspannten sich in der Lobby. Jana E. Nancy – Tag 2 Der zweite und leider auch letzte Tag unserer Klassenfahrt in Nancy begann mit einem ausgiebigen Frühstück, das wir uns am Hotelbuffet selbst zusammenstellen durften. Neben einigen typisch französischen Gebäcken wie Croissants oder Madeleines standen auch verschiedene Obstsorten zur Verfügung. Auch Kaffee wurde angeboten, der den Schlafmangel der für den einen oder anderen etwas zu kurzen Nacht ausglich. Um 9:30 Uhr mussten wir uns alle mit unserem Gepäck versammeln, um zum „Place Stanislas“ zu spazieren, der der zentrale Platz im Herzen Nancys ist. Am Rand des Platzes grenzt ein Kunstmuseum an, zu dem wir uns nach einer kleinen Besprechung und Planung pünktlich zur Öffnungszeit begaben. Die Eingangshalle des Museums war vom Barockstil geprägt, was sich zum Beispiel im von der Decke hängenden Kronleuchter zeigte. Noch kunstvoller als das Gebäude selbst waren die ausgestellten Kunstwerke im „Musée des Beaux-Arts de Nancy“. Anhand eines Arbeitsblattes schrieben wir die für uns schönsten Werke auf. Manche Kunstwerke nahmen ganze Wände ein, manche waren fast zu übersehen, doch alle erzählten Geschichten aus längst vergangenen Zeiten, die einen in eine andere Welt eintauchen ließen. Dank der Hilfe einer gesprächigen Mitarbeiterin konnten wir den Aufbau des Museums besser verstehen und zusätzlich unsere Französischkenntnisse erweitern. Kaum hatten wir das Museum verlassen, ging es weiter zum „Muséum-Aquarium de Nancy“. Im Naturkundemuseum gab es neben ausgestopften Tieren auch viele Aquarien mit den verschiedensten Fischarten zu sehen. Von kleinen „Nemos“ über Seesterne bis hin zu Aalen war wirklich alles dabei. Doch auch in diesem Museum war unsere Zeit irgendwann vorbei und damit auch schon fast unsere Zeit in Nancy. Bevor wir die Heimfahrt antraten, stand uns jedoch ein Zeitfenster von etwa zwei Stunden zur Verfügung, in dem wir Freizeit hatten, um in der Stadt herumzubummeln. Da in Frankreich an diesem Tag Feiertag war, waren die meisten Läden geschlossen. Glücklicherweise hatte der Großteil der Restaurants geöffnet, weshalb wir uns in kleinen Grüppchen etwas zu essen besorgten. Meine Freunde und ich entdeckten zum Beispiel, während wir durch die kleinen Gassen schlenderten, einen „Smashburger-Laden“, der uns sofort anlockte. Mit einer Mischung aus Französisch und Englisch schafften wir es, das richtige Menü zu bestellen und es anschließend vor der dreistündigen Fahrt zu genießen. Zum Abschluss machten wir noch einen Abstecher zu dem neben dem Hotel liegenden Feinkostladen. Dort kauften einige Schüler Köstlichkeiten für den anstehenden Muttertag. Auf der Rückfahrt waren die meisten zwar recht müde, aber auch erfüllt von den vielen Erlebnissen, die wir während unserer Klassenfahrt in Nancy sammeln durften. Sara S.
- „KonfiDank“ für die CSH
Die Konfirmation ist ein großer Meilenstein im Leben junger Menschen – ein Fest als Glaubensbekenntnis und voller Segen, aber natürlich auch mit Geschenken. Dass dieser Anlass auch eine gute Gelegenheit ist, um Danke zu sagen und an andere zu denken, hat uns ein frischgebackener Konfirmand aus unserer Schulgemeinschaft auf besondere Weise gezeigt. Nach seiner Konfirmation stand für ihn die Frage im Raum, ob und wofür er einen Teil seines Konfirmationsgeldes spenden möchte. Nach reiflicher Überlegung stand sein Entschluss fest: Er möchte einen Teil seines Geldes an die Christliche Schule Hardt spenden. „Die Schule begleitet ihn seit Jahren und prägt ihn nicht nur schulisch, sondern auch in vielen Werten und im täglichen Miteinander. Deshalb war es ihm wichtig, etwas an seine eigene Schule zurückzugeben“, so der Vater unseres Schülers. Für uns als Schule ist diese Spende ein wertvolles Feedback. Dass ein Schüler von sich aus den Wunsch verspürt, seine eigene Schule zu unterstützen, berührt uns sehr. Ein herzliches Dankeschön für diese Zuwendung und dieses Zeichen der Verbundenheit!
- Abenteuer der R5 und G5 in Lindelbrunn
Vom 25. bis 27. März 2026 verbrachten die R5 und die G5 gemeinsam aufregende Tage in Lindelbrunn, organisiert vom Stadtjugendring Pforzheim. Mit dem Bus fuhren wir in die Pfalz, leider bei eisigen Temperaturen und starkem Regen; doch das tat der guten Laune keinen Abbruch. Da die Ferienstätte im Wald liegt und der Bus nicht bis dorthin fahren kann, mussten wir uns erst einmal durch den Matsch ans Ziel kämpfen. Dort erwarteten uns gemütliche Blockhütten, die auch sofort in Kleingruppen bezogen wurden. Die ein oder andere Spinne inklusive. Dann wurden wir mit einem leckeren Mittagessen versorgt und hatten neue Energie für das erste Spiel: zwei Kinder schwangen ein großes Seil und alle 35 Kinder mussten nach und nach durchrennen, ohne das Schwingen zu unterbrechen… Gar nicht so einfach, aber sehr lustig! Immer wieder gab es Pausen zum Essen und Spielen und wir wurden mit Crepes und Hot Dogs verwöhnt. Als es dunkel wurde, machten wir ein ganz besonderes Spiel, bei dem auf dem gesamten Gelände 65 Teelichte verteilt wurden, die von verschieden Teams unter strengsten Bedingungen eingesammelt werden mussten. Danach waren alle sehr müde und zogen sich in ihre Hütten zurück. Am nächsten Morgen wurden alle mittels eines musikalischen Countdowns zum Frühstück gerufen, das nichts zu Wünschen übrig ließ: Es gab eine Müslibar, Brötchen, Wurst, Käse und sogar ganz viel Nutella! Das erste Spiel des Tages erforderte viel Hirnschmalz, immerhin galt es, den Weg durch ein Labyrinth zu finden. Aber im Klassenteam kann man alles schaffen. Nach dem Mittagessen machte der Regen eine Pause und wir konnten zur Burg Lindelbrunn wandern, mit toller Aussicht und weiteren Spielen. Trotzdem hatten wir noch genug Energie für ein spannendes Quiz am Abend, bevor es dann wieder hieß „Ab in die Hütte“. An unserem letzten Tag erwartete uns eine heikle Aufgabe: Ein rohes Ei musste verpackt werden, und zwar ausschließlich mit Naturmaterialien. Dann wurde es aus ca. 3 Metern Höhe fallen gelassen. Es gab Verluste, aber das ein oder andere Ei hat überlebt. Nach einem weiteren leckeren Mittagessen stapften wir dann wieder durch den Wald zurück zum Parkplatz, wo uns der Bus für die Heimfahrt bereits erwartete. Es waren drei tolle und aufregende Tage, an denen alle viel Spaß hatten und die wir nicht missen wollen! Marie, Frieda, Charlotte (G5)
- Welttag des Buches
Ausflug der G5 zur Buchhandlung Wolf in Bruchsal Am Montag, den 11. Mai 2026, haben sich die Schülerinnen und Schüler der G5 auf den Weg nach Bruchsal gemacht, um dort anlässlich des Welttags des Buches die Welt des Buchhandels kennenzulernen. Die Aktion wird jährlich von der Stiftung Lesen organisiert und soll Kinder und Jugendliche dazu anregen, sich mit Büchern zu beschäftigen und Freude am Lesen zu entwickeln. Um 9.00 Uhr empfing uns Frau Wolf in ihrem kleinen aber feinen Buchladen und erklärte erst einmal, wie Bücher bestellt, geliefert und sortiert werden. Außerdem erfuhren wir, was es mit Büchertrends auf sich hat und dass bereits im Frühjahr die Planung für das Weihnachtsgeschäft anläuft. Dann durften die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und ihr Bücherwissen bei einer Rallye auf die Probe stellen. Zur Belohnung gab’s für jeden den Comicroman „Der fliegende Klassenscooter“ geschenkt. Zum Glück hatten wir anschließend noch genug Zeit, ein bisschen zu stöbern und die Kinder haben sich etliche Bücher gekauft, teilweise wurde auch schon im Geschäft mit dem Lesen begonnen. Allerdings mussten wir uns dann doch losreißen, schließlich wollten wir noch in ein Café, auf den Spielplatz und ein wenig Shoppen gehen. Die Zeit verflog wie im Nu und höchst zufrieden durften wir mit einer pünktlichen Bahn nach Hause fahren.
- High-Tech vor der Schultür: Der Discover Industry Truck macht Station an der CSH
Am Freitag, den 13. März, hatten wir als Schüler der 9. Klasse des Gymnasiums der CSH das Privileg, den Discover Industry Truck zu besuchen. Dabei handelt es sich um einen Truck mit zwei Ebenen, die man ausfahren kann, der quer durch Baden-Württemberg fährt und an Schulen ein kostenloses Bildungsangebot bietet. In der unteren Etage befindet sich der praktische Bereich mit fünf verschiedenen Stationen, welche man ausprobieren darf. Wenn man die Treppe hochgeht, findet man hier einen weiteren Raum mit Tischen und Stühlen vor, in welchem wir später einen Vortrag zu hören bekommen haben. Hierbei handelt es sich um Themen des MINT-Bereichs; wir durften zum Beispiel einiges über die Industrie erfahren. Durch diese Reise nahmen uns die Coaches Marco Umstätter und Kathrin Graw mit; sie verschafften uns innerhalb von drei Einheiten einen Einblick in die Welt der Industrie. Zuerst erhielten wir eine theoretische Einführung. Anschließend wurde uns angeboten, vieles praktisch auszuprobieren. Gleich zu Anfang erklärte uns Kathrin, in welcher Reihenfolge Produkte hergestellt werden, wie auch die dabei zu beachtenden Arbeitsschritte. Diese durften wir an fünf verschiedenen Stationen innerhalb von fünf Gruppen, die aus zwei bis fünf Personen bestanden, näher kennenlernen und ausführen. Praktische Stationen Die erste Station unter dem Namen „Konstruktion und Design“ war dafür da, Gegenstände zu scannen, da man in der Produktion oft grobe Objekte scannt, um sie am Computer weiter zu bearbeiten. Hierbei kamen wir auf die Idee, uns untereinander zu scannen, was allen sehr viel Spaß bereitete. Die zweite Station bestand darin, an einem 3D-Drucker selber Schlüsselanhänger herzustellen, und hieß „Versuch und Optimierung“. In der Industrie stellt man anhand dessen Prototypen her. Bei der dritten Station namens „Robotik“ war es unsere Aufgabe, einen Roboter mittels Koordinaten zu steuern; dabei musste man aufpassen, dass er nicht an Hindernisse in Form kleiner weißer Wände stieß. Gerade bei dieser Station ist Teamarbeit von Bedeutung. Eine Produktionsanlage durften wir bei der vierten Station „Intelligente Produktion“ bedienen. Hierbei ging es darum, ein Gläschen mit verschiedenen Perlen mit Hilfe von Maschinen zu füllen. Die letzte Station hieß „Logistik und Materialfluss“; dabei hatten wir die Möglichkeit, eine VR-Brille zu benutzen. Mit dieser durfte jeweils ein Schüler mit Hilfe von Teamarbeit verschiedene Aufgaben lösen, in denen es um Montieren und Suchen von Bauteilen ging. Zu Ende der ersten Einheit wurde uns noch erklärt, wie die von uns ausprobierten Stationen sich im Beruf wiederfinden; dazu wurden uns während der Erklärung einige lautlose Videoclips zur Veranschaulichung gezeigt. Empfohlen wurde uns zum Schluss noch, einen MINT-Test zu machen, wenn wir uns bei der Berufswahl in diesem Bereich nicht sicher sind. Vortrag zur Berufsorientierung Nach einer etwa fünfzehnminütigen Pause ging es weiter mit einem Vortrag über Berufsorientierung im oberen Bereich des Trucks. In kleinen Grüppchen sitzend, teilte uns Marco dann viele wichtige Informationen über den Weg zum Beruf mit. Typische Fragen wie, welche Gründe es gibt, arbeiten zu gehen, wurden hier Stück für Stück besprochen. Sowohl in den Weg der Ausbildung als auch des Studiums gab es einen kleinen Einblick, bei dem die möglichen Optionen vorgestellt wurden. Hierbei legte man uns ans Herz, diesen Weg für uns selber zu entscheiden und eine weise Entscheidung zu treffen. Wir konnten anschließend zwei von sechs Gegenständen als Klasse wählen, von denen man uns die Herstellung erklärte. Die Wahl fiel hierbei auf den Turnschuh und die Smartwatch. Nach der Erklärung schauten wir uns weitere Videoclips zu den fünf Bereichen, die wir davor schon praktisch testen durften, an, die von Marco nebenbei erklärt wurden. Workshop über KI Nach einer weiteren Pause ging es dann über zu einem Workshop über KI. Anfangs durften wir einem theoretischen Part über die Industrie lauschen, nachdem wir im Anschluss zum praktischen Teil übergingen. Hierbei war es unsere Aufgabe, der KI beizubringen, wie sie ein Schleich-Zebra und einen Eisbären unterscheiden sollte. Mit Tablets scannten wir die beiden Tiere samt des Tisches, auf welchem die Tiere platziert wurden, in ein Programm ein. Nach der Vollendung dieser Aufgabe wurde uns ein anderes Schleichtier gereicht, was weder ein Zebra noch ein Eisbär war. Es bestand aus einem weißen Eisbären, der jedoch mit einem Zebra-Muster bedruckt war. Diesen scannten wir ebenso in unser Programm ein, um herauszufinden, ob er als Zebra oder doch als Bär erkannt wurde. Zu unserer Überraschung identifizierte das Programm das Tier, obwohl es außer dem Muster wie ein Eisbär aussah, als Zebra. Fazit Am Ende des Aufenthaltes wurde uns noch einmal als Tipp gegeben, unseren Job gut zu wählen und unser Gehirn nicht durch KI zu ersetzen, sondern es eher zusätzlich als Unterstützung zu benutzen. Zum Schluss lässt sich sagen, dass der Aufenthalt in dem Industry Truck jedem Schüler eine gute Chance bot, sich weiterzuentwickeln und zusätzlich einen Einblick in die Welt der Industrie zu bekommen. Sara S., Klasse G9
- Infoveranstaltungen 2026
Die Infoveranstaltungen für 2026 sind zwischenzeitlich bereits absolviert. Wir haben noch freie Plätze, v.a. im Gymnasium und in der Grundschule. In einigen Klassenstufen gibt es auch noch Plätze für Quereinsteiger. Interessenten können sich gerne an das Sekretariat (s.u.) wenden.
- Großzügige Spende von VEMA Karlsruhe
Die VEMA Versicherungsmakler Genossenschaft eG hat unserer Schule über 15 Drehstühle für den Unterricht gespendet. Die Übergabe erfolgte persönlich durch Prokuristin Silke Weber, die gemeinsam mit Ihrem Haustechniker die Stühle anlieferte. Wir freuen uns sehr über diese praktische Unterstützung, die den Schulalltag unserer Schülerinnen und Schüler spürbar verbessert. Die Drehstühle verfügen zudem über integrierte Schreibunterlagen, wodurch sie vielseitig im Unterricht eingesetzt werden können. Besonders im Musikunterricht bieten sie große Vorteile: Sie lassen sich flexibel umstellen und schaffen so schnell Platz für fachpraktische Unterrichtsanteile. Besonders dankbar sind wir für die vertrauensvolle Bildungspartnerschaft mit VEMA und den gemeinsamen Weg im Rahmen der Berufsorientierung. Solche Kooperationen ermöglichen wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt und stärken die Verbindung zwischen Schule und Praxis. Vielen Dank für dieses Engagement!
- Kursstufenfahrt nach Berlin
Eine Reise voller Gemeinschaft, Geschichte und unvergesslicher Eindrücke Von einem Schüler der Jahrgangsstufe 12/K2 Am Montagmorgen, den 22. September, traf sich die gesamte K2 der Christlichen Schule Hardt gut gelaunt am Karlsruher Hauptbahnhof. Trotz der frühen Uhrzeit war die Vorfreude spürbar groß: Endlich ging es mit unserem Tutor, Herrn Henopp, auf die lang ersehnte Kursstufenfahrt nach Berlin! Nach einer sechsstündigen ICE-Fahrt kamen wir tatsächlich planmäßig in der Hauptstadt an – was für eine Premiere! Weiter ging es mit der S-Bahn zu unserem Hostel „St. Christophers Inn“. Kaum angekommen, stand schon der erste Programmpunkt auf dem Plan: die Gedenkstätte Berliner Mauer. Dort verewigten sich zwei Mitschüler und Herr Henopp ganz kreativ mit mitgebrachtem „Spezialmaterial“ – Kaugummi – an einem Reststück der Mauer. Schon hier zeigte sich: Unser Geschichts- und Wirtschaftslehrer ist nicht nur im Unterricht, sondern auch als Reiseleiter spitze. Mit viel Wissen und Humor führte er uns durch die Geschichte. Den Abend rundeten wir mit einem gemeinsamen Essen im Peter-Pane-Restaurant am Hackeschen Markt ab. Das stärkte die Gemeinschaft und ließ den Tag perfekt ausklingen. Der Dienstag begann mit einem gesunden Frühstück im Hostel, bevor wir zum Potsdamer Platz, Brandenburger Tor und Pariser Platz aufbrachen. Ein echtes Highlight folgte mittags im Bundestag: Wir trafen den Bundestagsabgeordneten Nicolas Zippelius, einen Freund unserer Schule. In einem Konferenzsaal diskutierten wir mit ihm über Politik, Deutschland und die Welt. Danach bekamen wir eine exklusive Führung durch alle drei Bundestagsgebäude – inklusive Tunnelsystem und Dachterrasse mit beeindruckendem Blick über Berlin. Am Abend kehrten wir erneut in den Bundestag zurück, hörten einen 45-minütigen Vortrag auf der Besuchertribüne des Plenarsaals und genossen anschließend den Ausblick von der Kuppel bei Nacht – ein unvergesslicher Moment! Mittwochs stand Geschichte und Kultur auf dem Programm: Checkpoint Charlie, die Topographie des Terrors und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Besonders bewegend war es, an diesen Orten der Vergangenheit hautnah zu begegnen. Mittags erwartete uns dann ein weiteres Highlight: ein Essen in der Berliner Philharmonie, gefolgt von einem Lunchkonzert dreier Musiker der weltberühmten Berliner Philharmoniker. Am Nachmittag erkundeten wir die City West, inklusive Ku’damm, KaDeWe und Europa-Center – danach war der Abend frei. Am Donnerstag erlebten wir Berliner Kultur pur: Im Humboldt Forum und Berliner Dom tauchten wir tief in Geschichte und Kunst ein. Anschließend besuchten wir gleich mehrere Museen auf der Museumsinsel – vom Alten bis zum Neuen Museum. Zum Abschluss fuhren wir auf den Fernsehturm, genossen die spektakuläre Aussicht über ganz Berlin, bestaunten die Weltzeituhr am Alexanderplatz und schlenderten durchs Nikolaiviertel. Auch dieser Abend war zur freien Verfügung – ideal, um Berlin auf eigene Faust zu erleben. Am Freitag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen. Nach dem Check-Out ging es zurück Richtung Karlsruhe, wo wir am Abend ankamen – müde, aber voller neuer Eindrücke. Die Berlinfahrt war für uns mehr als nur eine Kursfahrt: Sie war eine Reise voller Geschichte, Politik, Musik, Kultur und Gemeinschaft. Besonders Herrn Henopp möchten wir danken – mit seinem Fachwissen, seiner Begeisterung und seinem Humor war er für uns der beste Reiseführer, den wir uns hätten wünschen können. Noch wichtiger aber: Durch seinen gelebten Glauben an Gott ist er uns ein echtes Vorbild geworden. Gerade in Gesprächen unterwegs oder in stillen Momenten hat er uns gezeigt, dass Vertrauen auf Gott auch im Alltag trägt. Das hat uns Schüler ermutigt und gestärkt – und dieser Eindruck wird für viele von uns mindestens so prägend bleiben wie die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt.
- Erfolg beim „Jugend musiziert"-Wettbewerb
„Ich war glücklich, dass ich es geschafft habe, so weit zu kommen" – mit diesen Worten fasst unser Schüler Jurek Hautzinger seinen großen Erfolg zusammen. Beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert" gelang dem 15-Jährigen eine Qualifikation für den Bundeswettbewerb in München. Mit einer perfekten Drum-Set-Performance in der Kategorie Pop zeigte er, dass an der Christlichen Schule Hardt nicht nur akademische Leistung, sondern auch künstlerische Talente gedeihen. Der folgende Artikel von Alexander Werner (veröffentlicht in der BNN vom 17.04.2026) zeigt, wie Jurek seine Leidenschaft für Musik mit Disziplin und Kreativität verbindet.
- Ein Vormittag im BiZ: Die Klasse G9 auf Erkundungstour
Am Dienstag, den 17. März, unternahmen wir, die Klasse G9, einen Ausflug ins Berufsinformationszentrum, kurz BiZ. Mit der Bahn fuhren wir morgens in die Karlsruher Innenstadt, um pünktlich um 9 Uhr beim BiZ zu sein. Dort angekommen wurden wir von der Berufsberaterin Hanna Becker in Empfang genommen, die an diesem Tag für uns zuständig war. In einem Seminarraum führte sie uns in die Berufswelt ein, wobei sie mit einer Denkaufgabe startete: „Wen braucht es alles, bis man ein Hanuta im Laden kaufen kann?“ Die Antwort war verzweigter, als man vielleicht denken würde, und hat gezeigt, wie vielfältig die Welt der Berufe ist. Während des interaktiven kurzen Vortrags erklärte Frau Becker, dass man manchmal über den Tellerrand hinausschauen sollte und dass ein Plan für den späteren Beruf leicht umgeworfen werden kann. Fragen durften jederzeit gestellt werden; sie beantwortete sie ausführlich und gab uns Tipps, wie wir uns vorbereiten konnten. Nach einem kurzen Interessentest informierten wir uns via iPads auf der Plattform „ Berufe.NET “ über die Berufe, die als Ergebnis beim Test herauskamen. Die Vorschläge passten nicht immer perfekt – bei einigen mehr, bei anderen weniger. Nacheinander durften wir zudem mit VR-Brillen verschiedene Berufe virtuell erkunden, auch wenn nicht für jeden das passende Berufsfeld dabei war. Leider endete der Besuch im BiZ viel zu schnell, und gegen 11:15 Uhr war der offizielle Teil bereits vorbei. Während sich manche auf den Heimweg machten, blieben andere noch in der Stadt. Es war ein lehrreicher Tag, und einige von uns sehen nun klarer im Hinblick auf ihr späteres Berufsleben. Jana E. , G9 Einige Schüler der G9 vor dem BORIS-Siegel, der Auszeichnung für Berufsorientierung, an der CSH
- Exkursion zur IHL: Die K1 schnuppert Hochschulluft
Am Mittwoch, den 15. April 2026, unternahm der Seminarkurs Religion der Kursstufe K1 mit Herrn Waskow und Herrn Müller eine Exkursion zur Internationalen Hochschule Liebenzell (IHL). Ziel des Ausflugs war es, wissenschaftliches Arbeiten kennenzulernen, Einblicke in das Hochschulleben zu gewinnen und mögliche Studienperspektiven zu erkunden. Bereits um 7:15 Uhr machte sich die Gruppe mit insgesamt 11 Schülerinnen und Schülern auf den Weg über die A5 in Richtung Schwarzwald. Bei der Ankunft in Bad Liebenzell wurden sie von Frau Thiel, Dozentin und Mitarbeiterin der Hochschule, empfangen. Die besondere Stimmung vor Ort – zwischen morgendlichem Nebel und aufziehendem Sonnenschein – bildete einen eindrucksvollen Auftakt. Den fachlichen Einstieg gestaltete eine Vorlesung von Dr. Heidel zur Einführung in den Römerbrief des Neuen Testaments. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler einen authentischen Eindruck davon, wie universitäre Lehrveranstaltungen aufgebaut sind und welche Anforderungen an eigenständiges Mitdenken und Arbeiten gestellt werden. Im anschließenden Gespräch ging es sowohl um den Weg in den Hochschuldienst als auch um grundlegende Fragen des Studiums und wissenschaftlichen Arbeitens. Zudem wurde ein inhaltlicher Bezug zum Seminarkurs hergestellt: Das Thema der „Todsünden“, das im Kurs mit historischem und biblischem Schwerpunkt behandelt wird, wurde aufgegriffen und vertieft. Die Internationale Hochschule Liebenzell bietet ein theologisches Studium, das stets mit einer praktischen Ausrichtung verbunden ist. Dazu zählen unter anderem Studiengänge in den Bereichen Soziale Arbeit, Deutsch als Fremdsprache, Pädagogik sowie Entwicklungszusammenarbeit. Diese Verbindung von Theorie und Praxis wurde den Schülerinnen und Schülern im Verlauf des Tages anschaulich vermittelt. Im Anschluss folgte eine Führung über das Gelände der Hochschule, bei der auch historische Hintergründe sowie ausgewählte Exponate vorgestellt wurden. Das gemeinsame Mittagessen im Freien bot Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen in entspannter Atmosphäre. Am Nachmittag stand die praktische Einführung in wissenschaftliches Arbeiten im Mittelpunkt. Bei einer Führung durch die Bibliothek erhielten die Teilnehmenden Einblicke in Recherchemethoden und den Umgang mit wissenschaftlichen Quellen. Anhand konkreter Übungen arbeiteten sie mit Texten, Büchern und Materialien und konnten so erste eigene Erfahrungen sammeln – eine wichtige Vorbereitung auf die anstehenden Seminararbeiten. Nach einem abwechslungsreichen und erkenntnisreichen Tag verabschiedete sich die Gruppe mit großem Dank für die freundliche Aufnahme und die vielfältigen Einblicke. Die Rückfahrt durch den Schwarzwald erfolgte bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Während einige die Eindrücke des Tages im Schlaf verarbeiteten, nutzten andere die Zeit zur Reflexion. Für viele stellte sich dabei auch die Frage nach dem eigenen weiteren Weg – sei es im Hinblick auf die Seminararbeit oder auf eine mögliche Studienentscheidung nach dem Abitur.











